Saskia

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Gedanken an Saskia




Samstag, 12. August 2006 - 10:05 Uhr
Meine kleine Prinzessin!

Obwohl für mich das Leben irgendwann einmal einfach stehen blieb, dreht sich die Welt so unbarmherzig weiter als wäre nie etwas geschehen. Doch das stimmt nicht, es ist soviel geschehen… Nichts ist mehr so wie es irgendwann einmal war, denn

die Sonne in unserem Herzen ist erloschen.

Einzig die Liebe zu dir, ist gleich geblieben! Eine Liebe, welche du immer zu 100 Prozent erwidert hast, eine Liebe… so außergewöhnlich wie du es warst!

Ich werde dich niemals vergessen.

Deine Mama


Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.

Johann Wolfgang v. Goethe




Samstag, 5. August 2006 - 09:56 Uhr
Meine geliebte Prinzessin!



Jetzt sind es schon 15 Wochen ohne Dich.

Manchmal will ich es gar nicht glauben, dass du nicht mehr bei uns bist. Doch dann fühle ich plötzlich wieder diesen großen Schmerz in mir, meine Augen füllen sich mit Tränen und dann weiß ich, dass du wirklich über die Regenbogenbrücke gegangen bist.

Doch all die vielen schönen Erinnerungen mit dir, sind in unserem Herzen geblieben und lassen mich trotz meiner Trauer, das eine um das andere Mal wirklich schmunzeln.

Ich weiß noch vor ein paar Jahren beim zelten. Als die Katzen nachts unsere Vorräte aus dem Zelt klauen wollten und du durch das komplette Innenzelt gesprungen bist, um die kleinen Diebe zu vertreiben. Die Katzen flüchteten zwar, aber Papa und ich haben danach 3 Stunden! unser Zelt wieder zusammen genäht. Damals hätte ich dich am liebsten eigenhändig erwürgt und heute bin ich dankbar, es mit dir erlebt zu haben.

So viele schöne Jahre mit dir und so ein unsagbarer Schmerz dich zu verlieren. Doch wenn ich die Wahl hätte, würde ich mich immer für den Schmerz entscheiden, bevor ich einen einzigen Moment mit dir missen möchte.

Du fehlst uns so sehr Maus!!

In Liebe
Mama und Papa




Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

Dietrich Bonhoeffer

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